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Baltic Medical Solution Center

Das „Baltic Medical Solution Center“ als neu geschaffene Organisations- und Struktureinheit am Rudolf-Zenker-Institut für Experimentelle Chirurgie zum Ziel, Ärzte in Weiterbildung, Ärzte in Führungspositionen, Pflegepersonal sowie ganze Krankenhausteams ganzheitlich auszubilden. Diese integrative Trainingsstruktur adressiert die Bedarfe für eine optimale Patientenversorgung auf vier verschiedenen Ebenen. Das „Baltic Medical Solution Center“ bündelt die einmalige Konstellation von wissenschaftlicher Expertise, technischem und methodischem Know-How, sowie Raum-, Personal- und Geräteausstattung zu einer Plattform und Organisationseinheit (GmbH), welche die Bereiche (i) Medical Skills Lab, (ii) Soft Skills Lab, (iii) Procedural Skills Lab und (iv) Research Skills Lab umfasst. Es dient der Aus- und Weiterbildung des akademischen Nachwuchses und versteht sich als innovatives Programm in der Zusammenarbeit der Universitätsmedizin Rostock mit der Industrie durch Konzeption und Implementierung eines ganzheitlichen Trainingscenters.

Neben der Vermittlung manuell-handwerklicher Fähigkeiten in ‘hands-on‘ Trainingskursen mit Integration neuer Lernverfahren liegen weitere Schwerpunkte auf der Akquise sozialer Kernkompetenzen, wie Führungsstil, Kommunikationsfähigkeit, Teambuilding und Networking zur Professionalisierung des Miteinanders im Krankenhaus. Weiterhin erfolgt die Qualifizierung im effizienten Management von Prozessen zur Optimierung täglicher Workflows. Die Kurse und Trainingsmodule werden hinsichtlich Akzeptanz, Praktikabilität, Qualität und Nutzen evaluiert. Diese wissenschaftliche Aufarbeitung sichert den Erkenntnisgewinn aus den Aktivitäten des „Baltic Medical Solution Center“.

Der ganzheitlich, d.h. wissenschaftlich, klinisch und methodisch qualifizierte sowie persönlich gebildete ärztliche und pflegerische Nachwuchs nimmt eine Schlüsselrolle im Erhalt der Innovationskraft der Universitätsmedizinen ein. Hier leistet das “Baltic Medical Solution Center“ einen wichtigen Beitrag nicht nur hinsichtlich Schulung und Training in operativen/interventionellen Techniken sowie Umgang und Einsatz neuer innovativer Medizinprodukte, sondern adressiert auch wesentliche Aspekte des neurowissenschaftlichen Bildungsmanagement.